Kunst des Sakralen –

Spirituelle Reisen und Seminare in Frankreich


„Die Wahrheit kam nicht nackt in diese Welt, sondern sie kam in Sinnbildern und Abbildern. Anders kann die Welt die Wahrheit nicht empfangen".

 Evangelium nach Philippus
 


Wir leben in einer Zeit der Zersplitterung: Spaltungen zwischen HighTech Welt und Natur, zwischen  Naturwissenschaft und Religion, Vereinzelung im Sozialen und auch Auflösungen in der eigenen Seele. Wir verfügen über eine Informationsfülle wie nie zuvor, wir verspüren aber auch Not, ob im Druck des Berufs, in den Anforderungen der Partnerschaft, in Umwelt- und Finanzpolitik.
Unsere Zeit mutet uns neue Aufgaben zu, das heißt, das Leben und die Evolution vertraut auf unsere neu zu erwerbenden Fähigkeiten. Jedem wird viel mehr Ver-antwort-ung geschenkt; im selben Zug wächst unser Hunger nach der Sinnhaftigkeit des Ganzen. Überhaupt verspüren wir, dass jede Individualität nur durch den eigensten Vollzug Sinn schaffen und erleben kann.

Ich sehe meine Seminare im Kontext obengenannter gesamtgesellschaftlicher Entwickelungen.
Methode und Inhalte der Reisen beruhen im Wesentlichen auf 4 Grundsäulen.
Was kann entstehen durch die Verbindung von Kunst, Natur, Körper und Bewegung, und dem spirituellen Gehalt der Evangelienschriften? Dabei geht es z.B. um das Erüben neuer Fähigkeiten im Umgang mit Bildern, d.h. differenzierte Wahrnehmungstätigkeiten, die uns stärken und heilen, sowie uns neue Perspektiven für unser Handeln eröffnen können.
Wie können wir die Natur qualitativ erfahren, die Landschaft, die Pflanzen und Tiere, das Spiel der Elemente?
Wie werden wir feinfühliger mit dem Körper und unserer Bewegung im Raum? Mit den belebenden Bewegungs- übungen nach Bothmer können wir die Gestalt des Menschen als Tempel in Erfahrung bringen. 
In der sakralen Kunst können wir Urbilder wahr-nehmen, erleben und verstehen lernen, sie führen uns in ein lebendiges Netz der Bezüge. Wir lernen in Zusammenhängen zu fühlen.
Auch der spirituelle Gehalt der Evangelien tritt uns in bildhafter Form entgegen. Die Evangelien, nicht als historische Bücher, sondern als lebendiges Wort, betreffen und impulsieren die eigene biographische sowie die gesamtmenschheitliche Entwicklung.

Es ist mir ein Herzensanliegen, Übergänge und Durchdringungen dieser oft von einander abgegrenzten Lebensfelder als sinnstiftenden und dadurch heilenden Zusammenhang, als höhere uns verwandelnde Einheit zu vermitteln. Entscheidend dabei ist die phänomenologische Vorgehensweise, die das kreative Potential in uns frei setzt, einer Voraussetzung für jeden Entwicklungsprozess, insbesondere für die Selbstheilungskraft.

In den gemeinsamen Bildbetrachtungen üben wir auch an einer neuen Gesprächs- und Erkenntniskultur, die auf dem dialogischen Prinzip beruht, jenseits von konfessionellen oder weltanschaulichen Differenzen.

Ein weiteres Ziel, das mir sehr am Herzen liegt ist ein kultureller und zwischenmenschlicher Brückenbau über den Rhein. Es ist viel von Europa die Rede, aber wo findet z. B. wirklich Begegnung zwischen Deutschen und Franzosen statt? Dabei sind beide Empfindungs- und Denkweisen so komplementär und in ihrer Ergänzung für ein geistiges Europa sehr wichtig. Ich plane deutsch- französische Gruppen zu begleiten, auch in anderen Ländern suche ich Partner für die Mitorganisation.

Wir leben in einer Zeit, in der das Lebendige, das Seelisch – Geistige gnadenlos wegrationalisiert wird. Ich bin davon überzeugt, dass die genannten Ziele der Bildung und Fortbildung  mit ihren Qualitäten in Zukunft desto größere Aktualität gewinnen werden.
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 Chartres:  Der Grundaufbau der Annäherung an die Kathedrale als Weg nach unten über die Krypta, nach außen und dann innen, bleibt bei allen Reisen gleich, ebenso die exklusiven Sondergenehmigungen wie z.B. die Labyrinthbegehung nach Schließung am Abend und die Dachstuhlbesteigung am Ende des Seminars.

Das Singen und die Bewegung können auf Wunsch in das Programm aufgenommen werden, bei einigen Seminare begleitet uns ein erfahrener Chorleiter/in.

Die Chartres-Kenner werden eine neue Kathedrale entdecken, gerade wurden die Reinigungsarbeiten im Chorgewölbe beendet. Dadurch hat man die Original- Bemalung des 13.Jahrhunderts frei gelegt!
Die Westfassade mit dem Königsportal und den Westfenstern sind nach längerer Restaurierung, seit Weihnachten 2011 ganz neu zu bewundern.
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 Burgund: „Das Licht scheint in die Finsternis“, mit der  Maria Magdalena Basilika in Vezelay haben die Baumeister dem Wort des Evangelisten Johannes leibhaftige Gestalt verliehen. In den Heiligen Nächten, wo die Sonne am Himmel ihren tiefsten Stand erreicht, ist es die Kapitellszone sowohl im Obergaden als im Südseitenschiff, die in ein mildes, goldenes Weihnachtslicht getaucht ist. Am Haupte der Säulen, erleuchtet wie die Kronen der Weisen aus dem Morgenland, entfalten die Kapitelle ihre weisheitsvolle Bilderwelt.

An Pfingsten können wir in Vézelay die Gestalt der Magdalena verstärkt mit der Natur verbinden, es ist eine grosse Bereicherung und Verlebendigung dieses Wechselspiel von Innen- zu Aussenraum zu erleben, von Skulpturbildern zu Orchideenwiesen.

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 Elsass: die Karwoche ist wie kein anderer Zeitpunkt des Jahres geeignet die spirituellen Dimensionen Grünewalds Isenheimer Altar zu ergründen.

Auf Anfrage biete ich eine einwöchige Sommerreise in die Hochvogesen an. Eingebettet in die künstlerisch- spirituellen Arme des Odilienberges und des Isenheimer Altars erwartet Sie eine intensive Begegnung mit der Natur. Wer kann einen Vogelgesang in der Stille des Bergaufstiegs in der Morgendämmerung  oder die Aufrichtekraft der sonnenfarbenen Arnikablüte in Worte fassen?Werden wir ganz still, beginnen Blüten, Bäume und Tiere, Wind und Licht zu uns zu sprechen. Auch am Kunstwerk der Natur kann der Mensch fromm werden, wie es die iro- schottischen Christusbotschafter waren, die ehemals durch diesen Landstrich zogen.
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Auvergne: In unserer hektischen Zeit bringen uns die schwarzen, thronenden Madonnen in Berührung mit der inneren Ruhe. Im Anblick und Angeblick- Werden entfalten sie mit uns ihr zeitloses Zwiegespräch. Reise auf Anfrage für eine Gruppe.

 Anjou: Der monumentale Apokalypse- Bilderzyklus der Wandteppiche in Angers stellt einen dramatischen Entwicklungsweg dar: Von Bild zu Bild werden die Geburtswehen einer neuen Zeit, einer neuen Menschheit zum ergreifenden Erlebnis. Reise auf Anfrage für eine Gruppe.
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Organisatorisches
Das gemeinsame Programm für die Reisen  beginnt in der Regel um 19 Uhr am ersten Tag, so dass genug Zeit ist, mit dem Auto oder der Bahn anzureisen. Niemand braucht alleine zu reisen, es können Sammelfahrten organisiert werden. Abreise ist am letzten Tag nach dem Frühstück. Um einen niedrigeren Preis anzubieten, habe ich  auch einfachere Quartiere gefunden, in Chartres ebenfalls in Kathedralenähe.
Eine herzliche Bitte zum Schluss, helfen Sie mir, die Reisen bekannt zu machen, es ist für mich ein echtes Wagnis mit diesen Reisen eine hauptberufliche Tätigkeit aufzubauen. Gerne schicke ich auf Anfrage  zusätzliche Programme und Plakate. Ein Plakat zum Ausdrucken finden Sie im Menü.
Falls Sie über eine Emailadresse verfügen, bitte ich herzlich um Mitteilung, dadurch erhalten Sie Zwischen-berichte und kurzfristige Infos zu den einzelnen Reisen und es vereinfacht Vieles für mich.

Sehr gerne nehme ich auch Gruppenanfragen an, wofür Extratermine und Busfahrten vereinbart werden können. Für Chöre habe ich auch Erfahrung und Kontakte, Konzerte in besonderen sakralen Räumen zu organisieren.Siehe auch den Menüpunkt: Einladung für Gruppen.

Ich biete zu den verschiedenen Reisethemen Vorträge mit Bildbetrachtung an, die sich z.B. eignen für Veranstaltungen zu den Jahresfesten, dabei können sich die Anwesenden aktiv an der Bildbetrachtung beteiligen. Eine Liste der Vortragsthemen ist auf der Menüseite zu entnehmen.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage,

Ihr Christophe Marie Rogez

 

 

 

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